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Bunte Gemüsepfanne mit Quinoa

Lesezeit 4 min

Gemüse mit Quinoa
©iStock

Übersicht

Vorbereitung

10 Min.

Zubereitung

20 Min.

Portionen

2

Kategorie

Hauptgericht

Thailand

Zutaten

Gemüsepfanne mit Quinoa für 4 Portionen

1 Tasse Quinoa
2 Tassen Gemüsebrühe (für die Quinoa)
1 mittelgroße Zucchini, gewürfelt
1 rote Paprika, gewürfelt
1 gelbe Paprika, gewürfelt
1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
2 Karotten, in dünne Scheiben geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Handvoll frischer Spinat
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1 TL Paprikapulver
Frische Kräuter nach Wahl (z.B. Petersilie oder Koriander)

Zubereitung

1

Quinoa vorbereiten
Spülen Sie die Quinoa in einem Sieb unter fließendem Wasser ab, um die Bitterstoffe zu entfernen. Geben Sie die Quinoa zusammen mit der Gemüsebrühe in den Topf und bringen Sie sie zum Kochen. Reduzieren Sie die Hitze, decken Sie den Topf ab und lassen Sie die Quinoa etwa 15 Minuten köcheln, bis sie das gesamte Wasser aufgenommen hat. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie die Quinoa zugedeckt noch 5 Minuten ruhen.

2

Gemüse vorbereiten
Während die Quinoa kocht, erhitzen Sie das Olivenöl in der Pfanne oder im Wok bei mittlerer Hitze. Fügen Sie die Zwiebeln und Karotten hinzu und braten Sie sie für etwa 5 Minuten an, bis sie weich werden.

3

Weitere Gemüsesorten hinzufügen 

Geben Sie die Zucchini, rote und gelbe Paprika sowie den Knoblauch hinzu und braten Sie alles weitere 5-7 Minuten an, bis das Gemüse weich, aber noch bissfest ist.

4

Würzen
Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Gut umrühren, um sicherzustellen, dass das Gemüse gleichmäßig gewürzt ist.

5

Spinat einrühren
Fügen Sie den Spinat hinzu und kochen Sie das Ganze weiter, bis der Spinat zusammenfällt, was etwa 2 Minuten dauern sollte.

6

Mit Quinoa servieren
Vermischen Sie das Gemüse mit der Quinoa oder servieren Sie das Gemüse auf der Quinoa. Mit frischen Kräutern garnieren.

Rote Paprika
©iStock
Karotten
©MA'UOLA

Küchenutensilien

Topf mit Deckel zum Garen der Quinoa

Feines Sieb zum Abspülen der Quinoa

Große Pfanne oder Wok für das Gemüse

Kochlöffel oder Pfannenwender

Schneidebrett

Scharfes Messer

Messbecher für Wasser oder Brühe

Esslöffel und Teelöffel zum Abmessen der Gewürze

Kleine Schüssel für vorbereitete Zutaten (optional)

Nährwerte Gemüsepfanne mit Quinoa

Nährwerte pro Portion

Kalorien: ca. 360–390 kcal

Kohlenhydrate: ca. 45–50 g – liefern langanhaltende Energie durch Quinoa und Gemüse

Proteine: ca. 10–12 g – pflanzliches Eiweiß aus Quinoa und Spinat

Fette: ca. 14–16 g – überwiegend aus Olivenöl, wichtig für Fettstoffwechsel

davon gesättigte Fettsäuren: ca. 2 g

Ballaststoffe: ca. 7–9 g – fördern Verdauung und Sättigungsgefühl


Vitamine & Mineralstoffe (Auswahl)

Vitamin C: ca. 70–90 % des Tagesbedarfs – aus Paprika, Zucchini und Spinat

Vitamin A (Beta-Carotin): ca. 80 % des Tagesbedarfs – vor allem aus Karotten

Folsäure: ca. 25–30 % des Tagesbedarfs – wichtig für Zellteilung

Magnesium: ca. 20 % des Tagesbedarfs – unterstützt Muskel- und Nervenfunktion

Eisen: ca. 20–25 % des Tagesbedarfs – pflanzliches Eisen aus Quinoa und Spinat

Kalium: ca. 25 % des Tagesbedarfs – wichtig für Herz und Muskeln


Hinweis:

Die Nährwerte können je nach Gemüsemengen und Ölmenge variieren. Mit zusätzlichem Tofu, Feta oder Hülsenfrüchten steigt der Protein- und Kaloriengehalt entsprechend.

Der in diesem Gericht verwendete Quinoa ist ein nährstoffreiches Pseudogetreide und leistet einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Besonders hervorzuheben ist sein hoher Gehalt an pflanzlichem Eiweiß, Magnesium und Folsäure. Diese Nährstoffe unterstützen den Muskelaufbau, tragen zur normalen Zellteilung bei und spielen eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel. Zudem liefert Quinoa verschiedene B-Vitamine, die die Funktion des Nervensystems fördern.


Darüber hinaus enthält Quinoa wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Zink, die zur normalen Funktion von Muskeln und Nerven beitragen und die Blutbildung unterstützen. Sein hoher Ballaststoffgehalt fördert die Verdauung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Für eine optimale Bekömmlichkeit und den besten Geschmack empfiehlt es sich, Quinoa vor dem Kochen gründlich zu waschen und anschließend schonend in Flüssigkeit garen zu lassen, wodurch auch sein leicht nussiges Aroma besonders gut zur Geltung kommt.

Quinoa
©iStock/egal

Tipps

Quinoa vor dem Kochen immer gründlich in einem feinen Sieb mit heißem Wasser abspülen, um die natürlichen Bitterstoffe (Saponine) zu entfernen und ein angenehmes Aroma zu erhalten.


Die Quinoa in Gemüsebrühe statt in Wasser garen, damit sie von Anfang an mehr Geschmack aufnimmt. Nach dem Kochen kurz quellen lassen und mit einer Gabel auflockern, so wird sie schön locker.


Das Gemüse nach Garzeit gestaffelt anbraten: Karotten zuerst, danach Paprika und Zucchini, Spinat erst ganz zum Schluss unterheben. So bleibt alles bissfest und farbenfroh.


Das Gemüse bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten und nicht zu früh salzen, damit es Röstaromen entwickelt und nicht wässrig wird.


Gewürze wie Paprikapulver kurz im Öl anrösten, bevor Quinoa oder Brühe hinzugegeben werden – das intensiviert das Aroma deutlich.


Frische Kräuter erst zum Servieren unterheben, damit sie ihr volles Aroma behalten.


Für mehr Protein lassen sich Kichererbsen, Linsen, Tofu oder Feta gut ergänzen.


Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Zitronenabrieb am Ende sorgt für Frische und hebt die Aromen hervor.

Über Kokosmilch

Das in diesem Gericht verwendete Olivenöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl und ein zentraler Bestandteil der mediterranen Küche. Es liefert vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren, die zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels beitragen und eine wichtige Rolle für die Herz-Kreislauf-Gesundheit spielen. Besonders reich ist Olivenöl an Vitamin E, das als Antioxidans die Zellen vor oxidativem Stress schützt.


Darüber hinaus enthält Olivenöl sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, denen entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Diese unterstützen den Körper bei der Abwehr freier Radikale und tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Olivenöl fördert zudem die Aufnahme fettlöslicher Vitamine aus Gemüse und verbessert so die Verwertbarkeit wichtiger Nährstoffe.


Für die Zubereitung empfiehlt sich natives Olivenöl extra, da es schonend gewonnen wird und sein fruchtiges, leicht herbes Aroma besonders gut zur Geltung bringt. Beim Erhitzen sollte Olivenöl nicht zu stark erhitzt werden, um Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe zu erhalten. So rundet es Gemüsegerichte, Pfannenrezepte und mediterrane Speisen geschmacklich optimal ab.

Zu beachten ist, dass Olivenöl immer einen Eigengeschmack hat, im Gegensatz z.B. zu Sonnenblumenöl. Somit ist Olivenöl nicht unbedingt für jedes Gericht passend.


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