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Hühnerreis einfach

Lesezeit 4 min

Reis mit Huhn
©iStock

Übersicht

Vorbereitung

15 Min.

Zubereitung

20 Min.

Portionen

4

Kategorie

Hauptgericht

Thailand

Zutaten

Hühnchenreis für 4 Portionen

200 g Hühnerbrust
1 Tasse Reis (etwa 200 g)
2 Tassen Hühnerbrühe (etwa 500 ml)
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL Öl (z.B. Olivenöl)
Salz und Pfeffer nach GeschmackOptional: Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen, Karotten), in kleinen Stücken

Zubereitung

1

Reis vorbereiten
Den Reis unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist, um überschüssige Stärke zu entfernen. Abtropfen lassen.

2

Hühnerbrust vorbereiten
Die Hühnerbrust in kleine Würfel oder Streifen schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3

Hühnerbrust anbraten
In einer großen Pfanne oder einem Topf das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Die gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch hinzufügen und für 2-3 Minuten anbraten, bis sie glasig sind. Dann die Hühnerbruststücke hinzugeben und rundherum anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.

4

Reis hinzufügen

Den abgespülten Reis in den Topf geben und kurz mit anbraten, sodass der Reis die Aromen aufnimmt.

5

Mit Brühe ablöschen
Die Hühnerbrühe hinzugießen und das Ganze zum Kochen bringen. Falls gewünscht, jetzt auch das kleingeschnittene Gemüse hinzufügen. Einmal umrühren, dann die Hitze reduzieren, den Deckel auflegen und für etwa 18-20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat und das Hühnerfleisch durchgegart ist.

6

Servieren
Vor dem Servieren den Hühnerreis umrühren, eventuell nachwürzen und auf Tellern anrichten.

Guten Appetit!

Reis
©Pixabay/Steve-Buissinne
Knoblauch
©Pixabay/mageParty

Küchenutensilien

Schneidebrett
Zum Schneiden von Hühnerfleisch, Zwiebeln und Knoblauch.

Kochmesser
Um das Hühnerfleisch und das Gemüse zuzubereiten.


Sieb
Zum Waschen des Reises.


Große Pfanne oder Topf mit Deckel 

Zum Anbraten des Hühnerfleisches, des Gemüses und zum Kochen des Reises. Wichtig ist, dass der Topf oder die Pfanne groß genug ist, um alle Zutaten aufzunehmen und einen Deckel hat, um den Dampf während des Kochens einzuschließen.

Holz- oder Kunststofflöffel
Zum Umrühren der Zutaten, um zu verhindern, dass sie am Boden des Topfes oder der Pfanne anhaften.

Messbecher
Zum Abmessen der Mengen von Reis und Hühnerbrühe.

Optional
Gemüseschäler - Wenn Sie frisches Gemüse wie Karotten hinzufügen möchten, kann ein Schäler nützlich sein, um sie zu schälen.

Nährwerte Hühnchenreis einfach

Nährwerte pro Portion


Kalorien: ca. 380–410 kcal

Kohlenhydrate: ca. 45–48 g – hauptsächlich aus dem Reis

Proteine: ca. 20–22 g – hochwertiges Eiweiß aus Hühnerbrust

Fette: ca. 8–10 g – überwiegend aus dem verwendeten Öl

davon gesättigte Fettsäuren: ca. 1,5–2 g

Ballaststoffe: ca. 2–3 g

Vitamin B6: ca. 25 % des Tagesbedarfs – wichtig für Eiweiß- und Energiestoffwechsel

Vitamin B12: ca. 20 % des Tagesbedarfs – unterstützt Nervenfunktion und Blutbildung

Kalium: ca. 15 % des Tagesbedarfs – wichtig für Muskeln und Herz

Magnesium: ca. 10 % des Tagesbedarfs

Eisen: ca. 10–12 % des Tagesbedarfs


Mit zusätzlichem Gemüse wie Erbsen oder Karotten steigen Ballaststoff-, Vitamin- und Kaliumgehalt leicht an, während die Kalorien nur geringfügig zunehmen.

Das in diesem Gericht verwendete Hühnerfleisch ist eine hochwertige, eiweißreiche Fleischquelle und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Besonders hervorzuheben ist sein hoher Gehalt an hochwertigem Protein sowie an B-Vitaminen, insbesondere Vitamin B6 und Vitamin B12. Diese Nährstoffe unterstützen den Muskelaufbau, den Energiestoffwechsel und die normale Funktion des Nervensystems.


Darüber hinaus liefert Hühnerfleisch wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Phosphor, die zur Blutbildung, zur Stärkung des Immunsystems und zur Erhaltung gesunder Knochen beitragen. Durch seinen vergleichsweise geringen Fettgehalt – insbesondere bei Verwendung von Hühnerbrust – ist Hühnerfleisch leicht verdaulich und sorgt dennoch für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Für den bestmöglichen Nährstofferhalt empfiehlt sich eine schonende Zubereitung, etwa durch kurzes Anbraten, sanftes Garen oder Dünsten, wodurch das Fleisch saftig bleibt und sein mildes Aroma optimal zur Geltung kommt.

Hühnchen
©iStock

Tipps

Für einen gelungenen Hühnerreis sollte der Reis vor dem Kochen gründlich gewaschen werden, bis das Wasser klar ist, damit er locker und nicht klebrig wird. Zwiebel und Knoblauch zunächst im Öl glasig dünsten und den Reis kurz mitrösten, um eine aromatische Basis zu schaffen. Die heiße Brühe anschließend angießen und den Reis bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel sanft garen, ohne häufig umzurühren. Die Hühnerbrust am besten erst gegen Ende der Garzeit hinzufügen oder separat anbraten, damit sie saftig bleibt und nicht austrocknet. Nach dem Garen den Reis einige Minuten ruhen lassen und dann mit einer Gabel auflockern. Optionales Gemüse sollte erst in den letzten Minuten untergehoben werden, damit es bissfest bleibt und seine Farbe sowie Nährstoffe behält.

Über KKnoblauch

Knoblauch gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und ist aus vielen Küchen nicht wegzudenken. Er zeichnet sich durch sein intensives Aroma und seine vielseitige Verwendung aus. Knoblauch enthält wertvolle Schwefelverbindungen wie Allicin, die für den typischen Geruch verantwortlich sind und antioxidative sowie antibakterielle Eigenschaften besitzen. Zudem liefert Knoblauch Vitamine wie Vitamin C und B6 sowie Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium, die den Stoffwechsel unterstützen und zur normalen Funktion von Muskeln und Nerven beitragen.


Beim Verzehr von Knoblauch kann es zu einem anhaltenden Mund- und Körpergeruch kommen. Dieser entsteht, weil bestimmte Schwefelverbindungen nach der Verdauung über Atem und Haut wieder ausgeschieden werden. Der Geruch lässt sich nicht vollständig durch Zähneputzen entfernen, kann jedoch durch den Verzehr von frischen Kräutern wie Petersilie, Minze oder durch Milchprodukte etwas gemildert werden. In der Küche gilt: Je feiner Knoblauch geschnitten oder gepresst wird, desto intensiver sind Aroma und Nachgeruch. Für ein milderes Ergebnis empfiehlt sich sanftes Garen bei niedriger Hitze.


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