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Gebratener Reis mit Brokkoli und Cashewkernen

Lesezeit 4 min

Gebratener Reis
©iStock/burwellphotography

Übersicht

Vorbereitung

15 Min.

Zubereitung

30 Min.

Portionen

4

Kategorie

Hauptgericht

Zutaten

Nudelauflauf für 4 Portionen

250 g Nudeln (z.B. Penne oder Fusilli)
300 g Tiefkühlspinat
200 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Mozzarella)
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 EL Olivenöl
200 ml Sahne
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1 TL getrocknete italienische Kräuter (optional)

Zubereitung

Reis kochen

Reis nach Packungsanweisung bissfest garen und vollständig abkühlen lassen.

Cashewkerne rösten

Pflanzenöl in einem großen Wok oder einer Pfanne erhitzen, Cashewkerne goldbraun rösten, herausnehmen und beiseitestellen.

Aromen anbraten

Im selben Wok Sesamöl erhitzen, Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln kurz (ca. 2 Minuten) anbraten.

Gemüse garen

Brokkoli und Karotten zugeben, mit etwas Wasser dämpfen, bis das Gemüse bissfest ist. Paprika hinzufügen und kurz mitbraten.

Reis & Cashews unterheben

Abgekühlten Reis und geröstete Cashewkerne in den Wok geben und alles gut vermengen.

Würzen & servieren

Sojasauce, Salz, Pfeffer und optional Chili-Flocken unterrühren, einige Minuten braten, abschmecken und heiß servieren.

Reissäcke
©pixabay/sarah081182
Knoblauch
©pixabay/Steve-Buissinne

Küchenutensilien

Kochtopf mit Deckel – zum Garen des Reises

Sieb – zum Abgießen des Reises

Großer Wok oder tiefe Pfanne – ideal zum Braten und Vermengen aller Zutaten

Pfannenwender oder Kochlöffel – zum schonenden Rühren

Schneidebrett – für Gemüse, Knoblauch und Ingwer

Scharfes Messer – für gleichmäßige Schnitte

Messbecher – für Reis, Wasser und Flüssigkeiten

Esslöffel & Teelöffel – zum Abmessen von Öl und Gewürzen

Kleine Schüssel – zum Zwischenlagern der gerösteten Cashewkerne


👉 Tipp: Ein Wok ist ideal, aber nicht zwingend nötig – eine große, beschichtete Pfanne funktioniert genauso gut und macht das Rezept absolut alltagstauglich 🍳🥦🍚

Nährwerte Reisgericht

für das Rezept pro Portion: (ungefähre Werte)

Kalorien: ca. 430 kcal

Kohlenhydrate: ca. 45 g

Proteine: ca. 12 g

Fette: ca. 23 g

davon gesättigte Fettsäuren: ca. 4 g

Ballaststoffe: ca. 6–7 g

Vitamin C: unterstützt das Immunsystem (Brokkoli, Paprika)

Vitamin A (Beta-Carotin): wichtig für Haut & Sehkraft (Karotte)

Magnesium: unterstützt Muskeln & Nerven (Cashewkerne, Reis)

Kalium: wichtig für den Flüssigkeitshaushalt (Brokkoli, Gemüse)

Eisen: trägt zur Blutbildung bei (Cashewkerne, Brokkoli)


Hauptquellen im Rezept

Cashewkerne: Eisen, Zink, Kupfer

Brokkoli & Gemüse: Mangan, Eisen

Reis: Mangan, Selen

Brokkoli ist ein äußerst nährstoffreiches Kohlgemüse und liefert zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. Besonders hervorzuheben ist sein hoher Gehalt an Vitamin C, Vitamin K und Folsäure, die das Immunsystem unterstützen, zur Zellteilung beitragen und eine wichtige Rolle für die Knochengesundheit spielen. Zudem enthält Brokkoli verschiedene B-Vitamine, die den Energiestoffwechsel fördern.


Darüber hinaus liefert Brokkoli wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen, die zur normalen Funktion von Muskeln und Nerven beitragen und die Blutbildung unterstützen. Sein hoher Ballaststoffgehalt fördert die Verdauung und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Für den bestmöglichen Nährstofferhalt empfiehlt sich eine schonende Zubereitung, etwa durch kurzes Dämpfen oder sanftes Garen, wodurch auch sein mildes, leicht nussiges Aroma optimal zur Geltung kommt.

Brokkoli
©iStock/KateSmirnova

Tipps

Wenn es zeitlich passt, sollte der Reis am besten vorgekocht und vollständig abgekühlt sein. So bleibt er beim Braten locker und wird nicht matschig. Besonders gut eignet sich Reis vom Vortag. Beim Rösten der Cashewkerne ist es wichtig, sie bei mittlerer Hitze ständig im Blick zu behalten, da sie schnell Farbe annehmen und sonst bitter werden können.


Knoblauch und Ingwer sollten nur kurz angebraten werden, damit sie ihr Aroma entfalten, ohne zu verbrennen. Das Gemüse idealerweise gestaffelt garen: Brokkoli und Karotten zuerst, da sie länger brauchen, zartere Zutaten wie Paprika erst zum Schluss. So bleibt alles bissfest und farbenfroh.


Ein kleiner Schuss Wasser oder Brühe beim Garen hilft, den Brokkoli schonend zu dämpfen und die Nährstoffe besser zu erhalten. Die Sojasauce am besten erst gegen Ende hinzufügen, damit der Reis nicht zu weich wird und das Gericht nicht übersalzen schmeckt.


Für mehr Abwechslung lässt sich das Rezept leicht anpassen: Mit etwas Limettensaft, Sesam, Frühlingszwiebelgrün oder Koriander bekommt es zusätzliche Frische. Wer es sättigender mag, kann Tofu, Ei oder Hähnchenstreifen ergänzen. Das Gericht eignet sich außerdem hervorragend für Meal Prep, da es sich gut aufwärmen lässt und am nächsten Tag oft sogar noch aromatischer schmeckt.

Basmatireis: Eine Warenkunde

Charakteristische Merkmale
Kornform und -textur: Basmatireis zeichnet sich durch seine langen, schlanken Körner aus, die beim Kochen bis zu doppelter Länge aufquellen. Trotz dieser Ausdehnung bleiben die Körner locker und kleben nicht zusammen, was ihn ideal für Gerichte macht, bei denen jede Reiskorn individuell erkennbar sein soll.
Aroma: Eines der hervorstechendsten Merkmale von Basmatireis ist sein charakteristischer Duft. Dieser wird oft als nussig oder blumig beschrieben und entsteht durch die Kombination verschiedener aromatischer Verbindungen, darunter 2-Acetyl-1-pyrrolin, das auch in Jasminreis vorkommt.

Anbau und Herkunft
Basmatireis wird hauptsächlich in Indien und Pakistan angebaut, mit einigen der besten Qualitäten, die in den Regionen Punjab, Haryana, Himachal Pradesh und Uttarakhand (Indien) sowie in der pakistanischen Provinz Punjab produziert werden.
Der Reis profitiert von dem speziellen Klima und den Bodenbedingungen dieser Regionen, die zur Entwicklung seines einzigartigen Aromas und seiner Textur beitragen.

Gesundheitliche Aspekte
Basmatireis ist eine gute Quelle für Kohlenhydrate und bietet Energie. Er enthält außerdem essentielle Nährstoffe wie B-Vitamine und ist reich an Ballaststoffen, insbesondere in seiner Vollkornform (brauner Basmatireis).
Mit einem mittleren bis niedrigen glykämischen Index ist Basmatireis eine geeignetere Wahl für Menschen mit Blutzuckerbedenken im Vergleich zu anderen weißen Reissorten.

Kulinarische Verwendung
Basmatireis wird traditionell in einer Vielzahl von Gerichten verwendet, von einfachem, gedämpftem Reis bis hin zu aufwendigeren Gerichten wie Biryani oder Pilaf.
Seine Fähigkeit, Aromen gut aufzunehmen, macht ihn ideal für Gerichte, die mit Gewürzen, Kräutern oder Saucen zubereitet werden.

Kauf und Lagerung
Beim Kauf von Basmatireis sollte auf die Herkunftsbezeichnung geachtet werden, da die Qualität stark variieren kann.
Basmatireis sollte in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. So bleibt sein Aroma erhalten und er wird nicht ranzig.

Basmatireis eine ausgezeichnete Wahl für Feinschmecker und Köche, die Wert auf Geschmack, Textur und Qualität legen. Seine Vielseitigkeit und sein einzigartiges Aroma machen ihn zu einer Bereicherung für jede Küche.


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