Hochwertiges Olivenöl - Extra Vergine
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Olivenöl ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Dieses Öl ist einer der Gründe dafür, dass die Menschen in der Mittelmeer-Region besonders alt werden. Durch die Medien wissen wir um die Vorteile, die hochwertiges Olivenöl für unsere Gesundheit mit sich bringt. Trotzdem beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch an Olivenöl in Deutschland gerade mal 0,8 Liter pro Jahr. Spanien bringt es auf 12 Liter, Griechenland auf fast 15 Liter, San Marino gar auf 24 Liter, also die 30-fache Menge. Warum diese Riesenunterschiede? Sind unsere traditionellen Essgewohnheiten so tief verwurzelt? Oder haben wir einfach noch nicht das ideale Olivenöl für uns gefunden?
Die Auswahl an Olivenöl ist groß, die Preisspanne reicht von unter 2 Euro beim Discounter bis über 30 Euro für eine 0,75 l - Flasche Luxus Olivenöl. Ein gutes Olivenöl sollte folgende Eigenschaften mit sich bringen:
Fruchtig frischer Geruch, leicht bitterer Geschmack.
Angenehme Farbe von Hellgelb bis dunkel Gelbgrün.
Schonende Ernte, traditionelle Pressung und Lagerung.
Keine Beimischung von Fremdölen.
Die wichtigsten Informationen sollten auf dem Etikett zu finden sein, außerdem ein zertifiziertes Gütesiegel wie DOP.
Für Olivenöl aus Spanien bedeutet das beispielsweise, dass auf dem Etikett steht "producido y envasado ..." = hergestellt und verpackt in ... Ein weiteres Qualitätszeugnis ist die laufende Seriennummer auf jeder Flasche.
Hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl der Qualitätsstufe „nativ extra“ besteht zu einem großen Teil aus einfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem aus Ölsäure. Diese macht einen hohen Anteil der enthaltenen Fette aus. Daneben enthält Olivenöl auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie fettlösliche Vitamine wie Vitamin E und Vitamin K. Mit rund 880 kcal pro 100 g besitzt Olivenöl zwar einen hohen Energiegehalt, wird jedoch aufgrund seiner Zusammensetzung als gesundheitlich günstig bewertet.
In Ländern mit traditionell hohem Olivenölverbrauch, beispielsweise im Mittelmeerraum, treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen seltener auf. Wissenschaftliche Studien sehen einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Verzehr von Olivenöl und einem günstigeren Cholesterinspiegel sowie einem geringeren Risiko für bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Olivenöl kann daher im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zu einer gesunden Lebensweise beitragen, sollte aber wie alle Fette in angemessenen Mengen verwendet werden.
Die gute Nachricht ist, dass Olivenöl nicht nur sehr gesund, sondern auch in der Küche vielseitig einsetzbar ist. Sie können es für Salate, Suppen, zum Marinieren, Kochen und Braten verwenden. Allerdings sollten Sie Olivenöl nicht über 175° Grad erhitzen. Unser spanisches Olivenöl hat eine angenehme grünliche Farbe und einen fruchtig frischen, leicht bitteren Geschmack.
Empfohlene Produkte
Olivenöl aus dem Supermarkt muss nicht grundsätzlich von schlechter Qualität sein. Dennoch lohnt es sich, beim Kauf auf bestimmte Merkmale zu achten. Bei günstigeren Olivenölen können durch lange Lagerung oder ungünstige Verarbeitung Geschmacksverluste entstehen, wodurch das Öl weniger aromatisch oder leicht ranzig wirken kann.
Empfehlenswert ist hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl der Qualitätsstufe „nativ extra“. Gütesiegel wie das DOP-Siegel (geschützte Ursprungsbezeichnung) weisen darauf hin, dass das Olivenöl aus einer bestimmten Region stammt und nach festgelegten Qualitätsstandards hergestellt wurde. Diese Kennzeichnungen garantieren eine kontrollierte Herkunft, sind jedoch kein alleiniger Beweis für den persönlichen Geschmack.
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Wie bereits erwähnt, geben Flasche und Etikett wichtige Hinweise auf die Qualität eines Olivenöls. Für einen Geschmackstest kann man eine kleine Menge (etwa einen Teelöffel) langsam im Mund verteilen und wie bei einer Weinverkostung bewusst schmecken. Je nach Sorte kann hochwertiges Olivenöl fruchtig, leicht bitter oder etwas scharf sein. Diese Eigenschaften gelten als typische Qualitätsmerkmale, besonders bei kaltgepresstem, nativem Olivenöl extra. Ein leichtes Kratzen im Hals kann vorkommen und weist auf natürliche Inhaltsstoffe hin, ist jedoch kein alleiniger Beweis für hohe Qualität.
Auch die Angaben auf dem Etikett sind entscheidend. Hochwertiges Olivenöl trägt meist Bezeichnungen wie „nativ extra“, eine genaue Herkunftsangabe sowie Qualitäts- oder Herkunftssiegel. Bei Bio-Olivenöl findet man zusätzlich eine Kontrollnummer, zum Beispiel „ES-ECO-XXX“ für Spanien oder „IT-BIO-XXX“ für Italien. Diese Nummer bestätigt den kontrollierten ökologischen Anbau, sagt jedoch nicht allein etwas über den Geschmack oder die tatsächliche Qualität des Öls aus.
Wie lange ist Olivenöl haltbar?
Ungeöffnetes Olivenöl ist ohne Probleme eineinhalb bis zwei Jahre haltbar. Bei kühler, dunkler Lagerung auch länger. Durch das Öffnen der Flasche kommt das Olivenöl mit Sauerstoff in Berührung und sollte innerhalb weniger Monate aufgebraucht werden.
Wie gesund ist Olivenöl?
Olivenöl besteht zu ca. 70 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Dadurch senkt der Verzehr von Olivenöl das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien belegen, dass Frauen, die 20 Prozent ihrer täglichen Kalorienmenge in Form von Olivenöl zu sich nehmen, ein ca. 80 Prozent reduziertes Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken. Oleocanthal und Oleuropein sind im Olivenöl enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe mit Anti-Aging-Effekt. Zellwachstum und Alterungsprozess werden gehemmt, die freien Radikale eingefangen und unschädlich gemacht. Sogar eine entzündungshemmende Wirkung konnte nachgewiesen werden.
Was ist natives Olivenöl?
Natives Olivenöl ist kaltgepresstes Olivenöl. Dabei unterscheidet man zwei Güteklassen:
Die höchste Güteklasse wird Olivenöl extra vergine oder Natives Olivenöl extra genannt. Der Säuregehalt beträgt maximal 0,8 Prozent (0,8 Gramm pro 100 Gramm).
Natives Olivenöl (ohne den Zusatz extra) darf bis zu 2 Prozent Säure enthalten. Diesen Unterschied können Sie nicht schmecken, er ist nur messbar.
Wie heiß darf Olivenöl werden?
Kaltgepresstes Olivenöl kann auch zum Kochen und Braten verwendet werden. Dennoch sollte es nicht zu stark erhitzt werden, da bei sehr hohen Temperaturen Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen können. Acrylamid entsteht vor allem beim starken Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln und nicht im Öl selbst. Für sehr hohe Temperaturen eignen sich raffinierte Öle meist besser, während hochwertiges Olivenöl besonders für schonendes Braten und kalte Speisen geeignet ist.
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Hochwertiges Olivenöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die Herz und Kreislauf schützen können.
Ein gutes Olivenöl erkennt man an fruchtigem Geruch, leicht bitterem Geschmack, zertifizierter Herkunft und schonender Kaltpressung.
Natives Olivenöl extra vergine gilt als höchste Qualitätsstufe und sollte möglichst nicht über 175 °C erhitzt werden.
Regelmäßiger Verzehr – wie in der Mittelmeer-Küche – wird mit besserer Gesundheit und einem geringeren Risiko für Zivilisationskrankheiten verbunden.