Weniger ist mehr – Durch Ausmisten das Wohlbefinden steigern
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Keine Lust auf „Frühjahrsputz“? Vielleicht, weil vor lauter Krimskrams kein Platz zum Putzen ist? Je unruhiger unser Umfeld, umso unruhiger ist auch unser Geist. Das ist mittlerweile bewiesen. Genauso wie der Arbeitsplatz nicht im Schlafzimmer sein sollte. Und wenn überall was rumsteht, dann ist das ganz schön viel Ballast. Hier hilft Ausmisten!
Wer kennt es nicht? Vor lauter „Sammlerstücken“ weiß man gar nicht, wo man anfangen soll mit dem Ausmisten. In der Abstellkammer türmen sich zum Beispiel Döschen, Kästchen, Tellerchen und das Schlimme ist: Man ist sich ja so sicher, dass man das alles irgendwann gebrauchen kann. Aber warum auf das Irgendwann warten? Warum nicht sofort verschenken, wenn man jemand kennt, der das WIRKLICH brauchen kann. Oder auch mal ganz einfach wegwerfen, wenn es auch für den Beschenkten nur Ballast darstellt. Dazu jeden Gegenstand anschauen und ihm 30 Sekunden widmen. Entscheidung fällen und die dann durchziehen!
Wichtige Übung dabei: das Loslassen. Auch wenn es mit Erinnerungen verknüpft ist.
Kein Festhalten mehr an unnötigen Dingen. Denn es sind nur materielle Sachen! Das muss man sich bewusst machen. Und jedes Teil will abgestaubt, verräumt, geputzt und wieder abgestaubt werden. Das ist wertvolle Zeit– und die können wir sinnvoller nutzen.
Das konsequente Ausmisten ist eine intensive Erfahrung. Sich Zeit nehmen für die Erinnerung, Inne halten und dann loslassen. Von der Vergangenheit ins Jetzt wechseln und dazu braucht es keine materiellen Dinge. Jetzt ist mehr Luft zum Atmen, es gibt weniger .Staubfänger, einen ordentlichen Kleiderschrank und die Abstellkammer ist fast leer. Das ist ein wunderbares Gefühl.
Und natürlich wird man wieder anhäufen. Vielleicht etwas bewusster und immer mit dem Wissen, dass man sich auch wieder von diesen Dingen verabschieden darf. Das macht frei! Und vor allem: es macht Platz für Neues – für die Zukunft. Auf den Fensterbänken und in der Seele. Ohne alten Ballast lebt es sich einfach glücklicher.
Text: Sara Zeitlmann (www.sarazeit.de)
Ein Beispiel: Die Blumenvase war ein Geburtstagsgeschenk meiner ehemaligen Kollegen. Die Vase passt aber gar nicht zu meinem eigentlichen Stil und ich arbeite schon lange nicht mehr für dieses Unternehmen. Die Vase passt aber super zu meiner Nachbarin, also frag ich dort mal nach. Oder: Den pinken Rock hatte ich nie an. Nie. Ich habe immer auf den gewissen Anlass gewartet. Doch der kam nie, soll ich nun noch weitere 10 Jahre auf den Anlass warten? Nein. Die Tagesdecke aus Indien ist zwar wunderschön, passt aber gar nicht auf mein Bett und der Urlaub war damals mit meinem Exfreund. Also abschließen mit diesem Lebensabschnitt und die Decke hergeben. Und so kann man Raum für Raum abgehen und sich von unnötigen Dingen trennen.
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Ein aufgeräumtes Zuhause sorgt für einen klareren Kopf – je weniger Chaos uns umgibt, desto ruhiger und fokussierter fühlen wir uns.
Ausmisten bedeutet auch Loslassen: Dinge, die wir nicht nutzen oder die nur Erinnerungen festhalten, kosten Energie und Zeit.
Wer bewusst entscheidet, was bleiben darf, schafft Platz für Neues – im Schrank, in der Wohnung und im eigenen Leben.
Ordnung im Außen bringt oft Ordnung im Inneren und steigert spürbar Wohlbefinden, Motivation und Lebensfreude.
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