Zucker adé – Top 5 Alternativen


Es ist nichts neues: Herkömmlicher und raffinierter Zucker ist nicht gesund. Und in den Mengen, in den wir Deutschen ihn konsumieren erst recht nicht.

Denn die Nachfrage nach guten nährstoffreichen Alternativen wächst. Und damit auch das Bewusstsein für eine Lebensweise mit so wenig Zucker wie möglich. Doch wie süßen wir dann? Hier zeigen wir die fünf besten Zuckeralternativen:
Birkenzucker ist wohl einer der bekanntesten Alternativen zu Zucker. Er wurde früher aus Birkenrinde gewonnen, daher der Name. Heute wird er aber meist chemisch hergestellt und man muss für sich entscheiden, wie viel man davon essen möchte bzw.verträgt.

Dennoch hat Birkenzucker seine Vorteile: Er hat 40% weniger Kalorien als normaler Zucker und damit ein glykämischer Index von 7 bis 12 – so hat Xylith kaum Einfluss auf den Insulin- oder Blutzuckerspiegel.

Das hilft beim Abnehmen, ebenso wie er Heißhungerattacken verhindert.Xylit kann von Bakterien nicht abgebaut werden, deshalb sagt man ihm nach kein Karies verursachen zu können. Xylit ist besonders beliebt beim kalorienarmen Backen, da der normale Zucker einfach eins zu eins ersetzt werden kann.

Es schmeckt aber nicht mehr so süß und Kinder sollten Xylit nur in Maßen zu sich nehmen.

Stevia

Stevia hat mehr Nährstoffe als Zucker und diese werden weiter eifrig erforscht. Außerdem schadet Stevia weder in Form von Pulver oder Extrakt den Zähnen. Wichtig ist jedoch beim Kauf von Extrakt und Pulver nur reinen Stevia zu kaufen, am besten in Bio-Qualität. Die auch oft verwendeten Stevia-Glycoside sind, da chemisch hergestellt, bei weitem nicht so empfehlenswert wie Stevia selbst. Guten Stevia erkennt man an der grünen Farbe, synthetischer Stevia ist weiß.
Stevia süßt ca. 300 bis 400mal stärker als Zucker und ist damit eine beliebte Alternative. 100g Zucker kann durch nur eine Messerspitze Stevia ersetzt werden. Die Steviablätter eignen sich zum Süßen von Kaffee oder Tee und wird zum Beispiel in Japan schon seit den Siebzigern eingesetzt.
Für Diabetiker: Stevia hat einen glykämischen Index von 0. Es wird also kein Insulin zur Verarbeitung benötigt.
Unser Spezialtipp: Man kann die Pflanze leicht selbst auf dem Fensterbrett ziehen. Einfach einen Setzling beim nächsten Gärtner erfragen.

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus den Blütenknospen der Kokospalme gewonnen. Der Nektar wird gesammelt und dann bei niedriger Temperatur bearbeitet, so entstehen die bekannten braunen Kokosblütenzuckerkristalle. Er süßt genauso wie Haushaltszucker, hat aber nur einen glykämischen Index von 35 und schmeckt eher nach Karamell.
Kokosblütenzucker kann sich durch die Mineralstoffe und Spurenelemente positiv auf die Gesundheit auswirken. Vor allem unterstützt er die Darm- und Gallenblasenfunktion. Außerdem gilt er als fruktosearm und ist deshalb gesünder als viele pflanzliche Zuckeralternativen.

Honig

Honig ist eine beliebte natürliche Zuckerart. Vorsicht bei einer Fruktoseintoleranz, dann sollte er durch Reis- oder Tapiokasirup ersetzt werden. Honig gilt sogar mehr als Heilmittel anstatt als Süßungsmittel. Er ist gut gegen Bakterien und Pilze, außerdem hat er eine antioxidative Wirkung und hilft bei Entzündungen. Er wirkt sich positiv auf die Darmflora aus und süßt auf angenehme Art und Weise. Der glykämische Index liegt mit ca. 58 nicht weit unter dem normalen Zucker, hat aber den Vorteil der vielen Nährstoffe. Bitte Honig nicht über 70 Grad erhitzen, dann sind alle Vorteile verloren und er kann sogar toxisch werden.

Salz

Last but not least: unser Salz. Es reicht eine Prise unraffiniertes Steinsalz oder Meersalz und schon erhöht sich die natürliche Süße von Lebensmitteln. Denn die Fähigkeit des Gehirns, den Geschmack „süß“ zu verarbeiten wird durch das Salz verstärkt. Schon aufgefallen, dass in vielen süßen Rezepten eine Prise Salz enthalten ist? Nun kennen Sie den Grund dafür. Aber Vorsicht. Bitte auch in Maßen verwenden. Zuviel Salz ist bekanntermaßen auch nicht besonders gesund.
Autor: Mauola

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