Wohlfühlen im Alltag – wie Rituale dabei helfen


Wir stopfen unsere Tage voll bis zum Rand und beschweren uns gern über zu wenig Zeit. Dabei heißt es doch...

Wir stopfen unsere Tage voll bis zum Rand und beschweren uns gern über zu wenig Zeit. Dabei heißt es doch: Zeit hat man nicht, die nimmt man sich. Und gerade in der schnelllebigen Epoche sollte man das auch tun. Also neues Mantra: Heute arbeite ich nicht nur, sondern lebe auch! Und dabei können diese kleinen Rituale helfen. .
Am Morgen erwachen wir hoffentlich frisch und freudig auf den neuen Tag. Dieses Gefühl sollten wir so lange wie möglich halten. Nicht gedanklich noch im Bett die Termine durchgehen. Nein. Sondern in uns hineinfühlen, den Körper spüren.
Suchen Sie sich ein Morgenritual aus: Wer die nötige Zeit hat, kann eine kleine Runde Yoga oder Tai Chi machen. Schon 10 min wirken Wunder! Wer sich die Zeit dafür nicht nehmen möchte, kann 2-3 Minuten Zeit mit einer Tasse Kaffee oder Tee ans Fenster stellen und sich auf die Welt fokussieren. Was gibt es zu sehen? Sehen Sie Vögel auf den Bäumen oder ändert sich das Licht durch die aufgehende Sonne oder regnet es vielleicht dicke Regentropfen aus den Wolken? Beobachten Sie einfach nur – ohne zu werten oder zu analysieren. Bleiben Sie im Hier und Jetzt und genießen Sie genau diese Zeit. Mit dem Abstellen der Tasse ist das Ritual vorbei und sie beginnen Ihren Tag. Und glauben Sie mir: Dieses kleine Achtsamkeits-Ritual hat eine bedeutende Wirkung!

Abends den Tag abschütteln

Ein Ritual, das sich anfangs zugegebenermaßen sehr seltsam, dann lustig und am Ende fantastisch anfühlt. Versprochen. Und so geht’s: Heimkommen, Jacke aus, Arbeitstasche aufgeräumt und dann mal kräftig durchschütteln. Noch im Flur, gar nicht erst die Einkäufe auspacken oder die Briefe öffnen. Beginnen Sie mit den Handgelenken, dann bewegen sich die Arme mit, dann die Schultern, drehen sie den Kopf und am Ende hüpfen oder tanzen Sie sich ausschüttelnd durch den Raum. Nach wenigen Minuten schütteln Sie Last und Anspannung des Tages weg. Es befreit und lockert die steifen Glieder. An alle Mamas da draußen: Ihr macht das am besten, sobald Ihr das Kinderzimmer verlasst, wisst dass die kleinen friedlich schlummern und dann läutet Ihr so Euren Feierband ein. Wer schon größere Kinder hat, kann das prima als gemeinsames Ritual vor dem Zähneputzen einrichten.
Wer den Tag bewusst beginnt und bewusst ändert, geht ganz anders mit dem Alltag um und diese beiden kleinen Rituale können dabei helfen. Viel Spaß dabei.
Text: Sara Zeitlmann

Autor: Mauola

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