Stoffwechsel vs. Verdauung – was beeinflusst unser Gewicht?


Wenn es um das Thema Abnehmen geht, dann ist das Wort „Stoffwechsel“ und „Stoffwechsel ankurbeln in aller Munde...

Wenn es um das Thema Abnehmen geht, dann ist das Wort „Stoffwechsel“ und „Stoffwechsel ankurbeln in aller Munde. Doch wieviel Sinn macht das eigentlich? Dafür sollten wir uns die Definition von Stoffwechsel etwas genauer ansehen und dann verraten wir Ihnen, wie Sie wirklich ein paar Kilos abnehmen können. Stichwort Verdauung.
Unsere Verdauung ist die eigentliche Voraussetzung, dass unser Stoffwechsel funktionieren kann. Der Begriff der Verdauung beschreibt die Körperfunktion, wenn nach dem Essen die Nahrung im Darm in ihre Bestandteile zerlegt und dann in vom Körper verwertbare und nicht verwertbare Endprodukte sortiert wird. Die Verdauungsenzyme spalten diese Bestandteile in ihre Grundbausteine, das sind am Ende immer Glukose, Fruktose und Galaktose als die sogenannten Einfachzucker. Und erst jetzt kommt der Stoffwechsel ins Spiel, denn er verteilt die Einfachzucker an die richtigen Stellen im Körper.
Der Stoffwechsel bezeichnet also die Umwandlung von Stoffen in den Körperzellen. Er organisiert damit alle Auf-, Um- und Abbauprozesse im Organismus. Alles was wir an Vitalstoffen aufnehmen, muss unser Körper „verstoffwechseln“ und den Nutzen für sich daraus ziehen. Also sorgt der Stoffwechsel dafür, dass jede Zelle bekommt, was sie braucht, um ihre Aufgabe im Körper zu erledigen. Außerdem sorgt der Stoffwechsel auch dafür, dass uns wieder verlässt, was wir nicht mehr oder gar nicht erst brauchen. Dazu gehören Toxine, Schlacke oder andere Abbauprodukte.

Was tun, wenn Pfunde purzeln sollen

Zu allererst möchte die Verdauung anregt werden, damit der Stoffwechsel gute Energie zum Arbeiten hat. Energie ziehen wir hauptsächlich aus Kohlenhydraten und Fetten und nebensächlich aus Eiweiß. Hungern bringt übrigens gar nichts, denn dann fehlt dem Stoffwechsel Energie und er arbeitet langsamer. Ankurbeln funktioniert anders: gesunde Fette und Kohlenhydrate bringen gute Energie – wenn sie in Maßen genossen werden. Als Erklärung: Wenn Sie mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen als Sie wirklich brauchen, dann sorgt der Stoffwechsel dafür, dass alles was zu viel ist als Fett abgespeichert wird. Das macht der Fettstoffwechsel ebenfalls: zu viel Fett wird als Depotfett im Körper behalten. Das ist evolutionär bedingt, denn es gab früher Hungerperioden auf die sich der Körper vorbereiten musste. Doch das ist in unserer westlichen Kultur schon lange vorbei. Also lieber weniger Kohlenhydrate und Fette essen, als man verbraucht.
Wenn die Kohlenhydrate dann noch als Ballaststoffe aus Obst und Gemüse oder Vollkornprodukten und weniger aus leeren Kalorien wie Weißmehlprodukte bestehen, dann sollten die Pfunde langsam purzeln. Fette sollten ebenfalls aus pflanzlichen Ölen kommen und weniger aus der Wurst oder Sahne. Fette aus tierischen Quellen begünstigen mit den Omega 6 Fettsäuren eine Fetteinlagerung und Omega 3 Fettsäuren aus guten pflanzlichen Ölen fördern eher den Fett-Abbau.

Bewegung ist das A und O

Und was noch bleibt: Der Energieumsatz! Jeder Mensch verbraucht unterschiedlich viel Energie. Männer brauchen grundsätzlich mehr als Frauen und Sportler mit Muskelmasse verbrauchen auch im Ruhezustand mehr. Also sobald sie mehr Sport treiben, haben sie auch in Ruhephasen etwas davon. Es ist nun mal die bittere Wahrheit: Sport ist das, was den Stoffwechsel wirklich anregt. 3 mal die Woche mind. 30 Minuten oder folgen Sie dem absoluten Trend: Jeden Tag 20min Hullahoop!

Autor: Mauola

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