Kurkuma – warum der Hype um die Knolle Sinn macht


„Gewürz des Lebens“ ist ein weiterer Name für die gelbe Knolle und der Name macht durchaus Sinn...

„Gewürz des Lebens“ ist ein weiterer Name für die gelbe Knolle und der Name macht durchaus Sinn. Heilerfolge und Unterstützung bei Krankheiten werden dem asiatischen Wunder zugeschrieben. Im Farbstoff Curcumin soll das Heilwunder stecken. Aber ist das wirklich so wundersam wie beschrieben? In der asiatischen Heilkunst ist die Wurzel nahezu seit Ewigkeiten ein wichtiger Bestandteil der Therapien. Vor allem wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung.
Gegen Krankheiten etwas zu empfehlen, ohne dass man einen weißen Kittel trägt und sich mit der Materie über Studium oder Ausbildung wirklich Wissen angeeignet hat – schwierig. Aber wir Ernährungsberater und Therapeuten möchten Tipps für mehr Wohlbefinden geben und so die Arbeit des Arztes unterstützen. Und unterstützen kann eben auch Kurkuma.
Die heilende Wirkung geht vom Curcumin aus. Die antioxidative Wirkung kann bei vielen Beschwerden lindern und helfen. Antioxidantien helfen nämlich, freie Radikale zu bekämpfen und bieten Hilfe bei Entzündungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder Schwäche. Kurkuma wird sogar eine krebspräventive Wirkung nachgesagt.
Also schaden kann es definitiv nicht Kurkuma zu essen, außer man weiß, dass man den Farbstoff e100 nicht verträgt. Da steckt nämlich auch das Kurkumin dahinter. Wer kein Problem damit hat, sollte einfach Kurkuma in den Alltag einführen. Ob als Gewürz, ob als goldene Milch oder Tee, fragen Sie Ihren Apotheker nach der richtigen Dosis für Sie und ihr persönliches Krankheitsbild - wenn Sie denn eins haben.

Wie kann man Kurkuma einsetzen?

Sie können das Gewürz als frische Knolle in der Gemüseabteilung kaufen oder als fertiges Pulver. Wichtig zu wissen: Wir können die sagenumwogenen Inhaltsstoffe nur bei gleichzeitiger Aufnahme von schwarzem Pfeffer richtig gut verwerten. Im Pfeffer steckt das Piperin und das erhöht die Bioverfügbarkeit des Kurkumins. Beide Gewürze machen sich super in asiatischen Gerichten, oder in ayurvedischen Teemischungen. Das schöne: es reicht schon eine tägliche Prise der beiden Gewürze, um eine präventive Wirkung zu erzielen.

Zum Beispiel als Wellnessfrühstück: Rührei mit Kurkuma und Pfeffer ist ein proteinreicher Start in den Tag.

Goldene Milch: 200 ml Pflanzenmilch 1 TL Kurkumapulver, 2 Scheiben Ingwer (je 0,5 cm groß), 1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1/4 TL Zimt, 1/2 TL Kokosöl, eine Prise frisch gemahlene Muskatnuss, Wer mag: 1 TL Agavendicksaft/Ahornsirup zum Süßen.
Alles zusammen mixen und kurz erwärmen. Bitte nicht kochen, sonst sind alle guten Inhaltsstoffe verdampft

Autor: Mauola

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