Heilfasten – nicht nur vor Ostern eine Wohltat


Eine der ältesten Therapieformen, die wir kennen ist das Heilfasten. Buchinger hat das Fasten...

Eine der ältesten Therapieformen, die wir kennen ist das Heilfasten. Buchinger hat das Fasten als wichtigen Naturfaktor in die Medizin eingeführt. Schon im Altertum stellten die Menschen bei Krankheit die Nahrungsaufnahme ein und folgten so einem tief verwurzelten Instinkt. Damit stellen wir nämlich dem Körper die Energie für die Krankheitsbewältigung zur Verfügung, die sonst der Verdauungstrakt verbraucht.
Die Vorstellung, tage- oder sogar wochenlang nichts zu essen, sondern nur z. B. Wasser, Gemüsebrühe, Obst- oder Gemüsesäfte und Tee zu sich zu nehmen, lässt manche schon vor dem Ausprobieren wieder aufgeben. Doch fast alle fastenden Menschen berichten von der positiven Auswirkung auf den Körper und auch ihren Geist.

Was ist Fasten?

• Fasten bedeutet, daß der Organismus durch Eigensteuerung aus sich selbst leben kann

• Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner Körperzellen, seine Seele und seinen Geist

• Fasten ist eine zeitgebundene Lebensweise, für die sich ein Mensch individuell entscheidet

• Fasten ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen



Was ist Fasten nicht?

• Fasten heißt nicht Hungern

• Fasten bedeutet nicht Verzichten

• Fasten bedeutet nicht weniger essen, sondern nichts zu essen

• Fasten ist nicht geeignet zum Abnehmen


Die fünf Grundregeln des Fastens sind:

1. Für eine oder mehr Wochen nichts Essen.

Erlaubt ist Trinken z. B. Wasser, Gemüsebrühe, Obst- oder Gemüsesäfte und Tee. Die Menge ist nicht vorgegeben.

2. No Go´s sind:

Tabu ist Nikotin und Alkohol, sowie Süßigkeiten und Kaffee; Medikamente, wenn möglich. Und bitte ja keine Appetitzügler und Abführmittel einnehmen als vermeintliche Hilfe.

3. Auch geistig etwas tun.

Im Alltag kann man schwer fasten, am besten nimmt man sich für diese Zeit eine kleine Auszeit. Am besten auch ohne Handy und Nachrichten. Dagegen wäre Meditieren sinnvoll und sich mit sich beschäftigen.

4. Hören Sie in sich hinein.

Wenn sie müde sind, dann schlafen Sie viel, wenn Sie sich bewegen wollen, dann machen Sie Sport und nutzen Sie die freigewordene Energie. Ganz wie es Ihnen geht und was Ihnen gut tut.

5. Ausleiten und loswerden, was raus möchte.

Gehen Sie regelmäßig auf Toilette, Schwitzen Sie in einer Sauna oder durch Sport und fördern Sie das Ausschwemmen von allem was Ihren Organismus belastet.
Wer noch keine Erfahrung mit Fasten hat, sollte das am besten unter erfahrener Anleitung tun. Außerdem sollten Sie abchecken, ob es gesundheitlich für Sie förderlich ist. Sollte dies nämlich nicht der Fall sein, so können Sie sogenannte Entlastungstage einlegen. Zum Beispiel einen festen Tag in der Woche, an dem Sie nichts essen. Oder nach einem großen Festmahl am nächsten Tag auf das Essen verzichten.
Autor: Mauola

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