Unser Immunsystem mit basischer Ernährung unterstützen


Basische Ernährung – was ist das? In erster Linie soll diese Ernährungsweise den Säure-Base-Haushalt...

Basische Ernährung – was ist das? In erster Linie soll diese Ernährungsweise den Säure-Base-Haushalt positiv beeinflussen. Eine so genannte Übersäuerung kann Krankheiten und stille Entzündungen hervorrufen und sich in allgemeinem Unwohlsein als erstes Symptom zeigen.
Der Begriff erklärt unser körpereigenes Regelsystem bei den sekündlichen Stoffwechselvorgängen. Der Basenhaushalt ist ein komplexes Interagieren verschiedener Systeme, womit der Organismus für einen konstanten pH-Wert im Körper sorgt. Mit Hilfe mehrerer sogenannter Puffersysteme im Blut werden zu starke Abweichungen korrigiert. Angestrebt wird ein konstanter ph-Wert, der weder zu basisch, noch zu sauer sein sollte.

Woher kommen die Säuren?

Beim Atmen verlieren wir Kohlendioxid, das beim Stoffwechsel als Abfallprodukt entsteht. Durch eine sportliche Aktivität steigt die Milchsäure und der Muskelkater zeigt uns eine Übersäuerung der Muskeln. Schlafmangel, sowie Stress lassen uns auch „sauer werden“.
Die bekannteste menschliche Säure ist die Harnsäure – die kann bei hohem Fleischkonsum sehr arg in den sauren ph-Wert rutschen. Kohlenhydrate wie Zucker und Weißmehl erzeugen die Gärungssäuren und sollten deshalb nur in Maßen genossen werden. Neben der Nahrungsaufnahme kommen Umweltgifte wie beispielsweise Schadstoffausdünstungen aus Textilien dazu oder Weichmacher in Plastikmaterialien.
Es wird nie so sein, dass wir alle Säuren verhindern können, das wäre auch nicht gesund. Aber wir schwächen die Zellen, wenn wir sie in einem ständigen sauren Milieu lassen.

Basische Ernährung hilft dem Immunsystem

Als erstes sollte man säurehaltigen Lebensmittel reduzieren, wie z. B. Fleisch, Weißmehlprodukte und Süßigkeiten aus industriellem Zucker. Das gesündeste Verhältnis ist 80 zu 20. Nur 20 Prozent Saures und lieber gute 80 Prozent Basisches. Kein Kind muss deshalb auf Bonbons oder Salami verzichten – das Gleichgewicht sollte einfach stimmen. Das absolute Basen-Highlight ist die Kartoffel, außerdem Obst, Gemüse und frische Kräuter. Dazu noch viel Wassertrinken und schon tun wir unserem Säure-Basen-Haushalt richtig viel Gutes.
Grundsätzlich sind alle pflanzlichen Lebensmittel basenbildend, der PRAL-Wert zeigt an, wie basisch eine Zutat ist. Unsere Liste soll Ihnen einen kleinen Überblick geben, zu was Sie am besten beim nächsten Einkauf greifen:

Der Geschmack kann uns in die Irre führen

Es kommt darauf an, was nach der Verdauung im Körper übrigbleibt – ein basisches oder saures Endprodukt. Der eigentliche Geschmack ist hier nicht ausschlaggebend. Zitronen sind zum Beispiel Basenspender, auch wenn sie sauer schmecken. Getreideprodukte bilden dagegen Säuren. Fette und Öle sind neutral.

Basenbildende Lebensmittel

Trauben, Apfel

Ingwer

Gemüse, wie Paprika

Molke-Produkte

Honig

Säurebildende Lebensmittel

Wurst und Fleisch

Cola und Co

Alkohol und Nikotin

Parmesan

Getreideprodukte

Basenbildende Lebensmittel Säurebildende Lebensmittel
Trauben, Apfel Wurst und Fleisch
Ingwer Cola und Co
Gemüse, wie Paprika Alkohol und Nikotin
Molke-Produkte Parmesane
Honig Getreideprodukte

Mein Tipp: Neben der basenreichen Ernährung noch moderaten Sport treiben und sich ab und an ein Basenbad gönnen. Mit den drei Bs in aller Regelmäßigkeit ist schon sehr viel in die richtige Richtung getan.

Autor: Mauola

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